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Friedhelm Schneider
Kindsein - ein Gleichnis.
Philosophisch-theologische Gedanken zum
generativen Verhältnis
59 Seiten, kartoniert, ISBN 3-89308-219-0, € 9,00
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Kindsein, Vatersein, Muttersein sind elementare
Erfahrungen menschlichen Lebens und leitende
Figuren menschlichen Selbstverständnisses. In diesen
Begriffen und Bildern spricht aber auch die
Religion das Verhältnis Gottes zu den Menschen aus,
ja, im Artikel der Trinität sogar das Verhältnis
Gottes zu sich selbst. Einsicht in den Grund und die
Eigenart dieser Metaphorik will die vorliegende
Arbeit aus dem Versuch gewinnen, den Erfahrungen von
Zeugung und Erziehung und den Erschütterungen des
Selbstbewußtseins, die diese Erfahrungen auslösen,
denkend nachzugehen.
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Susanne Ziegler
Zum Verhältnis von Dichten und
Denken bei Martin Heidegger
62 Seiten, kartoniert, ISBN 3-89308-297-2, € 9,00
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Die Bedeutung Hölderlings für das Werk
Martin Heideggers ist allgemein bekannt. Auch
Heidegger hat dies im »Spiegel-Gespräch«
herausgestellt: »Mein Denken steht in einem
unumgänglichen Bezug zur Dichtung Hölderlins.«
Weniger bekannt sind die Einflüsse, die von
Parmenides, Sophokles und Pindar ausgingen. Die
Arbeit Susanne Zieglers will zeigen, daß im
Anschluß an Heideggers Hölderlin-Interpretation
die Auseinandersetzung mit diesen Dichtern einen der
Heideggerschen Grundgedanken - den Gedanken des Bezugs
zum Sein und Menschen - konstituiert. Aber nicht nur
die Nähe seines eigenen Denkens zur Dichtung,
sondern auch die »Nachbarschaft«, die
Übereinstimmung und Differenz von Dichten und
Denken überhaupt thematisiert Heidegger mehrfach.
In diesem Zusammenhang geht die Autorin der Frage nach,
wie Dichten einerseits und Denken andererseits in das
von Heidegger entworfene Wesen der Sprache gehören.
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Damir Barbaric
Anblick, Augenblick, Blitz. Ein
philosophischer Entwurf zum Seinsursprung
101 Seiten, kartoniert, ISBN 3-89308-302-2, € 14,00
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»...Die echte Zukunft ist in Wahrheit das, was
werden wird, die echte Vergangenheit das, was wurde,
die echte Gegenwart das, was wird. Dieses Werden,
immer dasselbe und doch in einer jeden der drei
Zeitdimensionen ein anderes, ist, verstanden als
ein lebendiges und in sich mächtiges »Werden
zum Sein«, an sich nichts anderes als die Zeugung.
... Das Zeugen ereignet sich im Augenblick, in jenem
wunderbaren, ortlosen und unfaßbaren Umschlag eines
Gegensatzes in einen anderen, im Augenblick, der gar
keine Weile dauert und von dem nie zu sagen ist, daß
er sich »gerade jetzt« ereigne. Der
Augenblick des Zeugens ist in der Tat keine Zeit,
»in welcher« etwas geschieht. Der
Augenblick ist die Zeit als dieses Geschehen selbst,
und zwar das Geschehen des Ans-Licht-Auftauchens,
vielmehr der Geburt des Lichtes selbst aus dem
Dunkel, des Tages aus der Nacht. ...«
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Friedhelm Schneider
Kants transzendentale Dialektik oder
Die Unvernunft in der Vernunft
ca. 65 Seiten, kartoniert, ISBN 3-89308-303-0, € 12,00
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Kants Metaphysikkritik ist metaphysisch. Dies Apercu
versucht der vorliegende Essay zu erhärten durch eine
Untersuchung von Kants Argumenten gegen die rationale
Psychologie, Kosmologie und Theologie, alle drei -
so Kants Befund - sinnlose, ja widersinnige Bemühungen.
Es zeigt sich jedoch, daß die kritisierende Vernunft
des Transzendentalismus sich in exakt denselben
Denkfiguren bewegt wie die kritisierte Vernunft der
Metaphysik, die Einheit der Vernunft nicht ohne
Ironie und tiefere Bedeutung bestätigend. Für Kants
eigenes Begründungsprogramm einer metaphysikfreien
Philosophie freilich hat diese Wiederholung der
Metaphysik ruinöse Folgen: Es scheitert. Was bleibt?
- Die Metaphysik ... eine Metaphysik, die in der
Paradoxie ihre guten Gründe findet.
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Gerhard Wölfle
Kult und Opfer in Hegels Religionsphilosophie
77 Seiten, kartoniert, ISBN 3-89308-312-X, € 12,00
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Eine zentrale religiöse Vorstellung, der viele Menschen,
ja sogar Christen zunehmend verständnislos gegenüberstehen,
ist diejenige vom stellvertretenden Opfertod Jesu. Sie
erweisen sich damit als Erben der Position der Aufklärung,
die Kant dahingehend auf den Begriff gebracht hat, daß
moralische Schuld nicht übertragbar und für sie
Stellvertretung unmöglich sei. Der Tod Jesu verliert
so den Charakter des stellvertretenden Sühneopfers im
Sinne eines versöhnenden »sacramentums«, er
ist allenfalls moralisches »exemplum«.
Demgegenüber nimmt Hegel die Vorstellung ernst, ja das
stellvertretende Sühneopfer gehört zum Kern der
Religionsgeschichte und spielt eine wesentliche Rolle
in der Entfaltung sowohl des menschlichen Bewußtseins
wie auch der Götter beziehungsweise Gottes. Die
vollkommene Form erreicht es im Opfertod Jesu. Er
und seine Aneignung stehen deshalb im Mittelpunkt der
Abhandlung. Doch das Sühneopfer ist nicht die einzige
Gestalt, in der Hegel das Phänomen des Opfers zur Sprache
bringt: der Tanz, die Andacht, die Arbeit, das
künstlerische Gestalten, die Tragödie, ja selbst die
Sittlichkeit und die Philosophie werden unter dem
Gesichtspunkt des Opfers begriffen. Indem diese Studie
die Rolle des Opfers in Hegels Religionsphilosophie
herausarbeitet, dient sie zugleich als Einführung in
die Hegelsche Religionsphilosophie.
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Wolfgang M. Schröder
Politik des Schonens. Heideggers Geviert-Konzept, politisch ausgelegt
103 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-89308-371-5, € 14,00
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Politische Philosophien haben die Welt nur unterschiedlich
verändert. Es kommt aber, wie wir inzwischen sehen, darauf an,
sie zu verschonen. Heideggers seynsgeschichtliche Rede vom "Welt-Geviert",
entmythologisiert und politisch ausgelegt, könnte zeigen wie.
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Damir Barbaric
Die Sprache der Philosophie
82 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-89308-414-2, € 14,00
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Die zu wünschende umfassende und eingehende Untersuchung über die Entstehung und Festlegung der philosophischen Sprache, sowie über ihre Wandlungen und Veränderungen, lässt sich gewiss nicht mehr von der Fiktion einer fertigen, universellen und zeitlosen Fachterminologie irreführen. Statt dessen wird es einer solchen Untersuchung eher darum gehen, sich allmählich darin zu üben, die vielfältig verwickelten Vermittlungen im geschichtlichen Prozess des Aneignens und der weiteren Überlieferung dessen, was im ursprünglichen griechischen Philosophieren gedacht wurde, nachzuvollziehen. Dies immer mit Rücksicht darauf, dass in diesem Prozess ständiger Wandel herrscht, der ebenso zum Verfallen und Verschwinden der Denkkraft als auch zu ihrer Erneuerung und ihrem Wiederaufbau führen kann.
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